Museum für Frauenhandwerk

Wie unsere Vorfahrinnen waschen, bügeln, nähen, flicken – ihr Handwerk – ausübten und mit welchem Fleiss sie mit unzähligen Arten von Handarbeiten ihr Heim verschönerten.

Öffnungszeiten: jeden 1. und letzten Sonntag im Monat
Gruppen nach Telefonischer Voranmeldung: 077 526 65 89

DAS SCHWEIZWEIT ERSTE MUSEUM FÜR FRAUENHANDWERK – ROLLSTUHLGÄNGIG!

Unser Museum eignet sich nicht nur als Schlechtwetterprogramm – es ist ein währschaftes Ausflugsziel!

Geschichte

Es tönt wie ein Märchen:
Vor etwas mehr als 5 Jahren bekam der heimatkundliche Verein von Giswil (HVG) im Kanton Obwalden eine fast hundertjährige, 7 Tonnen schwere Waschbrettpresse geschenkt, mit welcher früher Waschbretter hergestellt wurden. Liebevoll und aufwendig wurde sie von Freiwilligen des Vereins renoviert und wieder Instand gesetzt.

In dieser Zeit kam Frau Maria Schnider, einem 79-jährigen Mitglied, die Idee Gegenstände rund ums Waschen zu sammeln. Sie reiste in der ganzen Schweiz herum, ausschliesslich per ÖV und zu Fuss, und transportierte eine beeindruckende Anzahl von Antiquitäten zu diesem Thema nach Giswil. In all diesen Jahren entstand so eine im ganzen Land einzigartige Sammlung.

Da die Waschbrett-Presse in einem Forstlager stand, platzierte man die Ausstellung am selben Ort. Leider war dieser 1.5 km vom Bahnhof Giswil entfernt und mit ÖV nur schwer erreichbar. Ausserdem wurden die Platzverhältnisse immer knapper. Alles Gründe, welche ein Überdenken des Standortes dringend nötig machten. Doch wohin? Die Sammlung sollte im schönen Giswil bleiben.

Hier endete das Märchen, welches keines war, und wurde zum erfüllten Traum:

Dank der Familie Fallegger aus Giswil konnten wir die ehemalige Metzgerei von Moos im Dorfzentrum, zwei Fussminuten vom Bahnhof, mieten. Bald wurden die Ausstellungsgegenstände im Forstlager in die neuen Räumlichkeiten gezügelt und mit sehr vielen, weiteren Antiquitäten zum Thema von Frau Carol Ackermann ergänzt.

Heute erinnert nichts mehr an die Metzgerei – Giswil hat das schweizweit einzige Museum für Frauenhandwerk erhalten! Es soll vor allem zeigen, mit wie viel Kraft, Anstrengung und Mühe unsere Vorfahrinnen waschen, bügeln, nähen, flicken – ihr Handwerk – ausüben mussten, und mit welchem Fleiss sie mit unzähligen Arten von Handarbeiten ihr Heim verschönerten.

Ihr Besuch in unserem Museum eignet sich also nicht nur als Schlechtwetterprogramm, sondern ist ein währschaftes Ausflugsziel!